Auch Jessie Lintl verlässt das Team Stronach

Das ist der fünfte Abgang seit Anfang Juni. Dem Team Stronach laufen mittlerweile monatlich Abgeordnete davon. Diesmal findet Jessie Lintl, dass "das Maß voll ist" und wird "wilde" Abgeordnete im Parlament. Sie tritt vor allem wegen Robert Lugar zurück, den das wiederum wenig überrascht.

Das ist der fünfte Abgang seit Anfang Juni. Dem zurück, den das wiederum wenig überrascht.

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Doch die Schicksalsschläge für das Team Stronach nahmen kein Ende. Mit dem , der neuer Klubobmann wurde.

Auch Lintl geht

Genau dieser sei auch Schuld am nächsten Abgang: gibt ihm laut "Kurier.at" die Schuld, dass der Klub in einem "völligen Chaos" versunken ist.

Sie verlässt das Team Stronach und wird zukünftig als fraktionslose Abgeordnete im Nationalrat sitzen. Damit schrumpft das Team Stronach auf sechs Abgeordnete zusammen.

Heftige Kritik

Zwei Punkte stören Lintl besonders: "Das Maß ist voll", sagt sie. Zum einen sei das die Tatsache, dass Lugar 1.000 Soldaten nach Syrien schicken will - eine Position, die mit ihr als außenpolitische Sprecherin des Klubs nicht einmal besprochen wurde. Zum anderen stört Lintl, dass sie von der Unterstützung einer neuen Wiener Liste aus den Medien erfahren musste und dies nie klubintern besprochen wurde.

Außerdem war sie gegen Robert Lugar als Klubobmann: "Wir müssen Kontinuität zeigen. Wir haben den dritten Klubobmann in zwei Jahren, das ist völlig unseriös. Und mit jedem Klubobmann ändert sich die Klublinie, und so kann es einfach nicht gehen."

Lugar nicht überrascht

Robert Lugar reagiert nach Lintls Abgang kaum überrascht: "Das war zu erwarten", sagt er. Sie habe eine "sehr kritische Haltung" eingenommen. Finanziell sagt Lugar, habe man durch ihren Austritt kein Problem. Obwohl der Klub dadurch weitere 166.051 Euro an Förderung verliert.

 

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