Im Fall von Thomas Markle Sr., dem Vater von Herzogin Meghan, gibt es eine neue Wendung: Jetzt steht auch sein Sohn Thomas Markle Jr., also Meghans Halbbruder, im Visier der philippinischen Behörden.
Der philippinische Innenminister Jonvic Remulla bestätigte, dass Zeugen berichteten, minderjährige Mädchen seien zu Markle Jrs. Haus gebracht worden. Die Ermittler prüfen daher, ob er an den mutmaßlichen Straftaten beteiligt gewesen sein könnte.
Wie Bunte.de berichtet, wird er derzeit als "Person of Interest" eingestuft – einen konkreten Vorwurf gegen ihn gibt es bisher aber nicht. Remulla betonte, die Ermittlungen seien noch im Gange.
Im ehemaligen Wohnhaus von Thomas Markle in der philippinischen Provinz Cebu wurde umfangreiches Material mit Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch gefunden. Die Behörden stellten bisher etwa 7.500 Fotos sowie ein Video sicher.
Ausgerechnet Thomas Markle Jr. selbst hatte die Behörden auf den Fund aufmerksam gemacht und vier Kisten mit möglichen Beweismitteln übergeben – darunter Computer, Handys und Festplatten. Für die Zuordnung mehrerer aus den USA stammender Geräte wollen die Ermittler das FBI um Hilfe bitten.
Herzogin Meghan äußerte sich in einem Statement und erklärte, warum sie den Kontakt zu ihrem Vater abgebrochen und ihm den Umgang mit ihren Kindern Archie (7) und Lilibet (5) verwehrt habe: "Ich hoffe, dass nun verständlich wird, dass jede Distanz zu meinem Vater und meine Entscheidung, ihm den Kontakt zu unseren Kindern zu verweigern, nur einem Grund dienten: Sie zu schützen."
Zwischen Meghan und ihrem Vater herrscht bereits seit 2018 Funkstille. Kurz vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry hatte Thomas Markle für Geld Paparazzi-Aufnahmen von sich arrangieren lassen. Zur Hochzeit erschien er nicht. Thomas Markle, der inzwischen wieder in den USA lebt, bestreitet die Vorwürfe gegen sich.