Luxusbolide in Baden weg

Audi um 130.000 € gestohlen – im Ausland verscherbelt

Zwei Männer stahlen in Baden einen Luxusboliden, übergaben ihn in Serbien an die Auftraggeber. Dank der Kameraüberwachung klickten die Handschellen.
Erich Wessely
30.07.2026, 21:15
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Die beiden Männer (22, 25) hatten es in Baden auf einen Audi Avant RS6 im Wert von rund 130.000 Euro abgesehen: Am 27. November 2025 schlug das Duo zu, stahl den in der Kurstadt geparkten Wagen.

Dabei wurden die Angeklagten aber von einer Überwachungskamera gefilmt und kurz darauf ausgeforscht.

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Die jungen Serben, die sich seit drei oder vier Jahren kennen, wanderten in U-Haft. Jetzt wurde ihnen am Landesgericht Wr. Neustadt der Prozess wegen Geldwäscherei gemacht.

Bei den Angeklagten dürfte es sich um eher kleinere Fische handeln, denn die Abnehmer sollen das technische Euipement (etwa GPS-Jammer) bereitgestellt und auch Infos geliefert haben, wo und welches Auto gestohlen werden soll. Dafür sollte das Duo rund 25.000 Euro erhalten.

"Wussten nicht, dass das Auto so teuer ist"

In ihrem Heimatland übergab man den Audi an die Hintermänner, zuvor waren noch die Kennzeichen gewechselt worden.

Beim Prozess in Wr. Neustadt zeigten sich die beiden Angeklagten geständig, sagten aber: "Wir wussten nicht, dass das Auto so teuer ist. Geld haben wir keines bekommen."

Urteile: Jeweils 24 Monate Haft, davon 18 Monate bedingt (rechtskräftig).

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