Audi zerfetzt: Drei Männer sterben bei Horror-Unfall

Horrorcrash fordert drei Tote auf B156 bei Anthering.
Horrorcrash fordert drei Tote auf B156 bei Anthering.FMT-Pictures - MW
Tragödie in der Nacht auf Samstag in Salzburg: Drei junge Männer, alle ohne Schein und Sicherheitsgurt, verunglückten mit einem Audi A3 tödlich.

Drei Tote sind bei einem Verkehrsunfall auf der Lamprechtshausener Bundesstraße B 156 in der Nacht auf Samstag im Flachgau zu beklagen. Der Unfall gibt den Behörden noch viele Rätsel auf, denn durch die Verwüstung konnten einige Fakten noch nicht geklärt werden. Was fest steht: Kurz vor 22 Uhr kam ein Audi A3 in Acharting der Wagen rechts von der Fahrbahn ab, prallte in weiterer Folge gegen einen Baum und kam schließlich im Straßengraben zum Stillstand.

Zwei der drei beteiligten Insassen wurden bei dem Aufprall aus dem Fahrzeug geschleudert. Alle drei männlichen Beteiligten, zwei österreichische Staatsangehörige im Alter von 25 und 29 Jahren und ein deutscher Staatsangehöriger im Alter von 36 Jahren, kamen bei dem Verkehrsunfall ums Leben. Die Einsatzkräfte vermuten, dass alle Personen sofort tot waren. Nach bisherigem Ermittlungsstand war kein zweites Fahrzeug an dem Unfall beteiligt.

Viele Fragen sind noch offen

Offen ist, aus welcher Ursache der Wagen von der Fahrbahn abkam und welcher der Männer am Steuer saß. Keiner der Insassen ist im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung und nach Begutachtung des Unfallfahrzeuges konnte mit hoher Wahrscheinlichkeit festgestellt werden, dass keiner der beteiligten Personen einen Sicherheitsgurt verwendet hat, so die Polizei. Eine mögliche Beeinträchtigung durch Alkohol konnte aufgrund des Sachverhaltes nicht festgestellt werden.

Durch den Aufprall wurden sowohl der Fahrer- als auch der Beifahrerairbag ausgelöst. Der Straßenabschnitt war für rund drei Stunden komplett gesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren Nußdorf sowie Anthering waren mit sechs Fahrzeugen und rund 40 Mann vor Ort. Um 1 Uhr konnte die B 156 wieder freigegeben werden. "Nach bisherigem Ermittlungsstand handelt es sich um einen Alleinunfall ohne zweitbeteiligtes Fahrzeug und kann ein Bezug zur lokalen Tuningszene ausgeschlossen werden", so die Polizei.

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