Audimax-Störaktion: 17 "Identitäre" vor Gericht

Weil sie bei einer Theateraufführung in der Uni Wien die Bühne stürmten, müssen sich 17 "Identitäre" in Baden verantworten.
Im Jahr 2016 sorgten Anhänger der rechtsextremen "Identitären Bewegung" auf der Hauptuni Wien für einen Eklat, als sie die Aufführung des Jelinek-Stücks "Die Schutzbefohlenen" durch Flüchtlinge störten. Sie stürmten die Bühne, dabei soll es auch zu Handgreiflichkeiten gekommen sein. Am Donnerstag fand der zweite Prozesstag in Baden statt.

Die 17 Angeklagten müssen sich wegen Verhinderung bzw. Störung einer Versammlung sowie teilweise wegen Körperverletzung verantworten. Der Prozess findet in Baden statt, weil einer der Angeklagten zum Tatzeitpunkt minderjährig und in Baden gemeldet war.

Zuerst Zeugenaussagen, dann Urteil erwartet

Für heute wird das Urteil erwartet. Zunächst werden allerdings noch letzte Zeugen einvernommen. Auch anwesend sind Vertreter der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH). Die Studentenvertretung hatte die Theateraufführung damals veranstaltet.

CommentCreated with Sketch.70 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die ÖH ist am Prozess privatbeteiligt, da deren damalige Vorsitzende Karin Stanger Körperverletzung gegen den "Identitären"-Sprecher Martin Sellner geltend machte, wie die ÖH auf Twitter erklärte.

(red)

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