Gastronomie im Freien

Auersgarden: Nachfolger des Palais Freiluft öffnet nun

Seit 1. Juni ist wieder Leben im Palais Auersperg. Wo zuletzt noch das Palais Freiluft residierte, lockt nun ein neues Konzept ins Freie.
Wien Heute
10.06.2024, 15:22
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Mit den ersten Junitagen ging ein neuer Frühlingswind durch den idyllischen Garten des Palais Auersperg in der Trautsongasse (Josefstadt). Susanne und Heinz Pollischansky luden gemeinsam mit Sohn Nikolaus Beck am 1. Juni zum Soft Opening des neuen Projekts "Auersgarden" ein. Der Garten auf 6.000 Quadratmetern will die Trendlocation des diesjährigen Sommers werden.

Zwölf verschiedene Stände wollen die Gäste einmal rund um die Welt des Geschmacks führen, so Milan (40), der Manager des Projekts im Gespräch mit "Heute". Er hat das Ganze gemeinsam mit Heinz Pollischansky kuratiert. Das "Auersgarden" ist die Nachfolge vom "Palais Freiluft", das hier bis Sommer 2023 Station hielt. "Das Palais Freiluft kommt nicht zurück", so Milan.

Ruheoase mitten in der Stadt lädt zur kulinarischen Weltreise

In der Ruheoase mitten in der Stadt, so Milan, kann man Gerichte aus dem Orient, Mexiko, Italien, Österreich oder auch dem asiatischen Raum genießen, zudem gibt es österreichische Süßspeisenklassiker wie die Punschkrapfen, die Schaumrolle, Schokowürfel oder den Kaiserschmarrn. "Es ist für jeden etwas dabei".

An der Aperetivobar und an der Spritzbar gibt es auch Interessantes zu entdecken. Wie wäre es mit einem Spritzgetränk in der Geschmacksrichtung "Lugner Aperol", "Sisi Aperol" mit Veilchen, "Bienchen Aperol" mit Mango oder "Franzl Aperol" mit Ingwer Limette um 5,90 Euro? Bestseller ist: der Lugner Spritz, so Spritzbar Betreiberin Polina zu "Heute."

Polina hat die Spritz-Innovationen entwickelt, man kennt sie aus der Wiener Weinbar "Vino" (Innere Stadt). Auf dem Gelände des Auersgarden ist auch Sekt-Ikone Schlumberger vertreten und ein Bierstand mit sechs Biersorten aus Wien lädt zum bodenständigen Absacker ein. Ein Stopp an der Shisha Bar ist nur einen Katzensprung weiter möglich.

2024 ist Premiere - Konzept ist langfristig angelegt

Für die Gäste stehen unter den Schatten spendenden uralten Linden und Ahornbäume, die teilweise 400 Jahre alt sind, 300 Liegen und 600 Sitzplätze bereit. Auch zur EM will man auf einer großen Leinwand die Spiele übertragen. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst – Reservierungen braucht es nicht.

Getränke gibt es ab 3 Euro, Hauptspeisen ab 6,50 Euro. Damit will man niedrigschwellig sein. Jeder ist willkommen, sagen die Gastgeber. Los geht es die nächsten vier Monate täglich 14 Uhr bis abends 22 Uhr, zur EM ist bis Spielende offen. Das Palais wurde im 18. Jahrhundert erbaut und ist prächtig wie eh und je – sollte es regnen, steht es aber nicht als Schutzhütte offen. Dann werden Zelte aufgestellt, die Schirme stehen bereits und schützen vor leichterem Regen. Nur bei Sturm wird das Areal geschlossen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 10.06.2024, 15:24, 10.06.2024, 15:22
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