Auf Fähre gewartet: Pkw versank in der March

Ein 20-jähriger Serbe glitt beim Warten auf die Autofähre in die March. Er konnte sich aus dem VW Passat retten, der Pkw versank.

Ein aufmerksamer Passant traute seinen Augen kaum, als er am Sonntagvormittag von weitem eine Autoantenne aus der March ragen sah. Polizei, Feuerwehr und Rettung wurden zum Einsatzort nahe der Autofähre bei Angern (Bezirk Gänserndorf) alarmiert.

Mit Zillen wurde zum versunkenen Auto, einem VW Passat, gefahren – vom Lenker fehlte aber jede Spur. Mittels Seilwinde und einem Kran wurde das Fahrzeug wieder an Land gezogen, der Fahrzeugschlüssel steckte noch. Auch das Areal wurde abgesucht, doch Personen konnten keine gefunden werden.

Schließlich meldete sich erst am nächsten Tag der Fahrzeuglenker, ein 20-jähriger Serbe. "Er gab an, beim Grenzübergang in Angern mit der Autofähre in die Slowakei übersetzen zu wollen", so Polizeisprecher Walter Schwarzenecker zu "Heute". Frühmorgens bei Nebel dürfte der Mann aber bei der Rampe mit den Vorderrädern zu nahe ans Wasser gekommen sein, der grüne VW Passat glitt in die March und versank. Der 20-jährige hatte sich noch selbst aus dem Fahrzeug und ans Ufer retten können. Dann begab er sich zu einem Bekannten nach Wien.

Warum der 20-Jährige nicht gleich die Polizei informiert hat, ist unklar. Die Feuerwehr stand mit acht Fahrzeugen, zwei Zillen, einem Feuerwehrrettungsboot und rund 50 Feuerwehrmitgliedern für zweieinhalb Stunden im Einsatz. Dazu waren noch die Polizei und das Rote Kreuz Gänserndorf vor Ort.

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