Wintersport

"Auf Kopf stellen!" Folgen im ÖSV nach Damen-Debakel

Die ÖSV-Damen schlitterten im Slalom von Sestriere. Cheftrainer Thomas Trinker kündigt Änderungen an: "Wir müssen alles auf den Kopf stellen."
Martin Huber
12.12.2022, 10:17
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Die "Beste" auf Platz 14 - im ÖSV schrillen die Alarmglocken.

Der Slalom in Sestriere wurde zum Damen-Debakel. Katharina Liensberger (14.) und Katharina Truppe (17.) fehlten drei Sekunden auf die Weltspitze, der Rest des rot-weiß-roten Teams schaffte es gar nicht ins Finale.

"Das ist echt ein Debakel", sprach Truppe Klartext. "Es ist einfach gar nichts gegangen, bei keiner von uns. Extrem schlecht!" Liensberger kommt mit Neo-Trainer Livio Magoni noch nicht auf Touren. "Ich habe mich überhaupt nicht wohl gefühlt. Es ist eine brutal zähe Geschichte, da liegt noch so viel Arbeit vor uns."

Hauptverantwortlich ist der neue ÖSV-Cheftrainer Thomas Trinker, der Konsequenzen ankündigt. "Wir brauchen einmal eine Analyse. Wir müssen alles auf den Kopf stellen, damit wir dann im Endeffekt vieles ändern können", kündigt er an.

"Die dunklen Wolken sind ein bisschen dunkler geworden", hatte er bereits kurz nach dem Rennen gesagt. "Es ist ein enttäuschendes Wochenende."

Aber warum läuft es nicht im Techniker-Team der Damen? "Scheinbar ist das Fenster, wo wir schnell fahren, sehr klein. In Killington hatten wir andere Bedingungen, hier in Sestriere waren sie sehr ähnlich wie in Levi - hart, unruhig und spurig - und da haben wir im Moment noch keine Mittel", meint Trinker.

Die nächsten Technik-Rennen steigen am Semmering. Ab 27. Dezember steigen zwei Riesentorläufe und ein Slalom. Nicht viel Zeit im ÖSV um die Kurve zu kratzen. 

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