Auf Polizisten geballert: Lebenslang für Steirer (52)

Der Einbrecher schoss erst auf einen Polizisten, dann traf ihn eine Kugel aus einer Polizeiwaffe: Im Jänner lieferte sich ein 52-Jähriger eine Schießerei mit den Cops, am Donnerstag bekam er die Rechnung präsentiert.

Der Einbrecher schoss erst auf einen Polizisten, dann wurde er von einer Kugel aus einer Polizeiwaffe getroffen: Im Jänner lieferte sich ein 52-Jähriger eine Schießerei mit den Cops, am Donnerstag bekam er die Rechnung präsentiert.
Die Geschworenen sprachen den Angeklagten am Landesgericht Innsbruck mit sechs zu zwei Stimmen schuldig. Urteil: Lebenslange Freiheitsstrafe. Der Verteidiger des 52-Jährigen meldete Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an.

Der 51-jährige Steirer und ein Komplize waren im Jänner in . Das Duo wurde von der Polizei überrascht und flüchtete über das Dach eines Sportklubs, wo sich der bewaffnete Angeklagte hinter einem Kamin versteckte.

Schüsse auf Polizisten

Ein Polizist entdeckte ihn aber und forderte ihn mit gezogener Pistole auf, sich hinzulegen. Doch stattdessen feuerte der 51-Jährige in Richtung des Beamten, verfehlte ihn aber. Dieser schoss wiederum zurück und traf den Einbrecher zwei Mal.

Der Steirer behauptet, er wollte den Polizisten nicht treffen und habe absichtlich vorbeigeschossen, doch die Staatsanwaltschaft glaubt ihm das nicht: Seine Position auf dem Dach und die des Polizisten lassen darauf schließen, dass er den Beamten töten wollte. Er habe ihn nur zufällig verfehlt.

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