Schüler in Volksschulen, Mittelschulen und AHS-Unterstufe hatten von Mitte März bis Ende Jänner 45 Prozent Schultage von daheim aus. In der Oberstufe waren es sogar 60 Prozent. Es kommen nun noch einige dazu.
Der derzeitige Plan des Ministeriums:
Klassen sollen "halbiert" werden. Team A ist Montag, Mittwoch, Freitag in der Schule, Team B Dienstag und Donnerstag. Die Woche drauf wird gewechselt. So sollen die Zeiträume, in denen die Schüler nicht in der Schule sind, möglichst gering gehalten werden.
Die Pädagogen unterrichten das Team, das jeweils in der Schule ist. Gleichzeitiger Online-Unterricht mit dem anderen Team gibt es nicht.
Für die Tage, an denen Schüler nicht in der Klasse sind, erhalten sie Arbeitsaufträge, die sie selbstständig ausführen sollen. Bedeutet wohl: Der Schulstoff, der unterrichtet werden kann, halbiert sich.
Der Schichtbetrieb könnte auch für jene Kinder gelten, die in der Schule sind, um betreut zu werden. Sie wechseln in die Klasse, wenn "ihr" Team dran ist. Problem: Alles mischt sich. Über die endgültige Vorgangsweise laufen noch Gespräche.
Bei Wiederaufnahme des Unterrichts in der Klasse sollten alle, die teilnehmen wollen, verpflichtend einen Test absolvieren müssen, fordern die AHS-Lehrer.