Aufregung um angebliche Sex-Attacke mit K.o.-Tropfen

Bild: Heute.at

Auf dem Donauinselfest soll es am Samstag zu einer brutalen Sex-Attacke gekommen sein. Ein Slowake und ein Ungar (beide 20) stehen im Verdacht, zwei 15-jährigen Mädchen K.o.-Tropfen verabreicht und sie anschließend massiv sexuell belästigt zu haben. Sonntagnachmittag stellte sich heraus: Die Mädchen waren betrunken, es gab keine Vergewaltigung!

Ein angeblicher Übergriff auf zwei Schülerinnen am Samstag gegen 22 Uhr sorgte für heftigen Wirbel am Sonntag! Die Mädchen gaben an, sie seien von zwei Männern belästigt, eingeschüchtert und gezwungen worden, einen mit K.o.-Tropfen versetzten Orangensaft zu trinken. Danach hätte eines der Mädchen das Bewusstsein verloren und sei vergewaltigt worden, hieß es in einer Polizeiaussendung Sonntagvormittag.

Sonntagnachmittag stellte sich heraus: Die Geschichte der Mädchen dürfte erfunden sein. Laut Floridsdorfs Stadthauptmann Karlheinz Ruisz hatten die Schülerinnen "deutlich über 1 Promille Alkohol im Blut", waren zur angeblichen Tatzeit also stark betrunken. Auch die beiden mutmaßlichen Angreifer, das Duo ist in einem Caritas-Heim gemeldet, waren alkoholisiert.

Die Schülerinnen wurden untersucht, es gab laut Ruisz keinen Hinweis auf Vergewaltigung oder die Verabreichung von K.o-Tropfen. Die beiden Männer hätten in der Einvernahme alles abgestritten, sie wurden mittlerweile freigelassen. Aber: Da sie ihre minderjährigen Opfer unsittlich berührt und sie auch verbal belästigt haben dürften wurden sie auf freiem Fuß wegen sexueller Belästigung angezeigt.

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