Politik

Aufregung um angeblichen Dönmez-Leserbrief

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:53

Die Causa Efgani Dönmez schlägt erneut hohe Wellen. Nun druckte die "Kronen Zeitung" einen Leserbrief ab, in der sich der grüne Nationalrat positiv über den türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan äußert. Die Grünen sind davon überzeugt, dass es sich um eine Fälschung handelt. Doch die "Krone" erklärte, dass der Brief von der Mailadresse des Politikers verschickt worden sei.

Die Causa Efgani Dönmez schlägt erneut hohe Wellen. Nun druckte die "Kronen Zeitung" einen Leserbrief ab, in der sich der grüne Nationalrat positiv über den türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan äußert. Die Grünen sind davon überzeugt, dass es sich um eine Fälschung handelt. Doch die "Krone" erklärte, dass der Brief von der Mailadresse des Politikers verschickt worden sei.

Die "Kronen Zeitung" druckte die angebliche Aussendung des oberösterreichischen Grünen-Bundesrats zu ab. Darin schreibt der Autor überraschend positiv über den türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan. Die "Kronen Zeitung" hielt fest, dass das Mail "keinen Zweifel an der Echtheit" gelassen habe. Der Leserbrief sei "unter der richtigen E-Mail-Adresse mit voller Signatur" versandt worden.

Grüne: "Handelt sich um eine Fälschung"

Die Grünen sind erbost: "Dieser Leserbrief wurde weder von Efgani Dönmez verfasst noch an die 'Kronen Zeitung' geschickt. Es handelt sich um eine Fälschung", hielt die oberösterreichische Landespartei fest. Dönmez prüfe nun rechtliche Schritte gegen Unbekannt.

Er "wurde missverstanden", heißt es in dem Leserbrief, der mit "politische Entschuldigung" übertitelt wurde. "Ich war nie gegen Erdogan... Der Ministerpräsident ist ein vom Volk gewählter Ministerpräsident. Er wurde sogar mehrmals wiedergewählt. Ich befürworte seine Reformen."

Die Aussage mutet kurios an, denn wenige Tage zuvor hatte Dönmez dafür plädiert, Erdogan-Anhänger aus Österreich zurück in die Türkei zu schicken - wofür er sich in der Folge entschuldigte. 

In der für Samstag geplanten Ausgabe wird die , mit der er seine Aussagen zurückgenommen hatte ("eine unglückliche, überspitzt getätigte Formulierung und eine Grenzverletzung") im Wortlaut abgedruckt.

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