Ab April werden in einem Pilotprojekt im Bezirk Schärding "Sicherheitsbürger" gesucht. Sie sollen die Augen offen halten, sich umhören und so mit der Polizei zusammenarbeiten. Es gibt Kritik.
Ab April werden in einem Pilotprojekt im Bezirk Schärding "Sicherheitsbürger" gesucht. Sie sollen die Augen offen halten, sich umhören und so mit der Polizei zusammenarbeiten. Es gibt Kritik.
Ganz normale Bürger als "Freunde und Helfer" der Polizei? Das soll bald in Schärding möglich sein. In einem Pilotprojekt in 30 Gemeinden soll "Community Policing" das Sicherheitsgefühl der Bürger stärken.
Es soll einen "Sicherheitsgemeinderat" geben und zudem eben sogenannte "Sicherheitsbürger", die kleinere Delikte bei "Community Polizisten" melden sollen. Die Bürgermeister können vorschlagen, wer "Sicherheitsbürger" wird, letztendlich entscheidet aber die Polizei.
Kritiker fürchten "Bürgerwehren" und Bespitzelung durch Querulanten. Genau so etwas soll das Projekt laut Ministerium aber verhindern. Die Polizei will nicht von "Hilfssheriffs" sprechen, man wolle einfach den Kontakt intensivieren.