Alarm am Linzer Hautbahnhof! Mit schusssicheren Westen rückte ein Sonderkommando der Polizei am Samstag an. Grund:Ein Mann hatte mit einer Pistole herumgefuchtelt.
Alarm am Linzer Hautbahnhof! Mit schusssicheren Westen rückte ein Sonderkommando der Polizei am Samstag an. Grund: Ein Mann hatte mit einer Pistole herumgefuchtelt.
Stark betrunken und mit einer Pistole in der Hand betrat ein 45-Jähriger Samstagnachmittag den Linzer Hauptbahnhof, steckte ein Magazin an und lud die Waffe. Zeugen schlugen Alarm.
Mit schusssicheren Westen rückte ein Polizei-Sonderkommando an, Türen wurden verriegelt, der Straßenbahnverkehr eingestellt. Der Pistolen-Mann konnte festgenommen werden. Dabei stellte sich heraus, dass der 45-Jährige "nur" eine Schreckschusspistole hatte, die einer echten Waffe sehr ähnlich sieht.
Beziehungsprobleme als Auslöser
Bei der Befragung gab der 45-Jährige an, dass er Probleme mit einer Frau gehabt hat und deshalb mit der Schreckschusspistole zum Hauptbahnhof gefahren war. Dass er damit andere verschrecken könnte, verstand der Mann (er hatte 1,84 Promille intus) nicht.
Weil es sich um keine echte Pistole handelte, beim Abdrücken nur eine lauter Knall ertönt und kein Schuss löst, wurde der Villacher schließlich wieder freigelassen.