Aufruf zu Wahl-Boykott in der Steiermark

Weil sie mit der laufenden Gemeindefusionen unzufrieden sind, rufen steirische Gemeinden im Wahlkampf gegen SPÖ und ÖVP auf. Die steirische "Rebellen" rechnen mit einem "ordentlichem Klescher".

Weil sie mit der laufenden Gemeindefusionen unzufrieden sind, rufen steirische Gemeinden im Wahlkampf  gegen SPÖ und ÖVP auf. Die steirische "Rebellen" rechnen mit einem "ordentlichem Klescher".

Die erste 1000er-Auflage der schwarz-roten Plakate "Keine Stimme für die Demokratieverweigerer SPÖ und ÖVP" ist vergriffen, jetzt wird nachgedruckt. Wie der Sprecher der Steirischen Gemeindeinitiative Florian Taucher sagt, sei die Nachfrage groß und er rechne damit, dass der Boykottaufruf in rund 95, also knapp einem Fünftel der steirischen Gemeinden, affichiert wird. "Es muss einen ordentlichen Klescher machen. Ich gehe von einem zweistelligen Minus für die beiden Großparteien aus". Als Minimalforderung wird die Streckung der Frist für die Fusionen auf fünf Jahre angesehen, so Taucher.

Wie der Sprecher einräumt, gehe es gar nicht so sehr um die Politik der beiden Großparteien, sondern um die agierenden Personen, konkret die steirischen Reformpartner Franz Voves (SPÖ) und Hermann Schützenhöfer (ÖVP). Warum dann ein Boykott bei der Nationalratswahl? "Es hängt alles zusammen."

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