Zittersieg vor eigenem Publikum! Austria Lustenau setzte sich am Donnerstag in der letzten Runde der 2. Liga daheim gegen Amstetten mit 2:1 durch und fixierte damit vor Verfolger St. Pölten den Meistertitel und Aufstieg in die Bundesliga.
Nach 1997 und 2022 fixierten die Vorarlberger den dritten Aufstieg in die höchste Spielklasse. Trainer Markus Mader schrieb Geschichte als erster Coach, der zwei Mal mit derselben Mannschaft in die Bundesliga aufstieg.
Kapitän Matthias Maak: "Das hätten uns die Wenigsten zugetraut. Es war keine perfekte Saison, aber das Ende umso schöner. Wir haben am Ende mitbekommen, dass St. Pölten 1:0 vorne war, da spielen dann schon die Nerven eine Rolle. Aber wir haben es rübergebracht."
St. Pölten erledigte seine Pflicht mit dem 1:0-Heimsieg gegen Wels, hätte aber einen Ausrutscher von Lustenau gebraucht. Am Ende fehlte lediglich ein Punkt – bei Gleichstand hätte allerdings auch das direkte Duell für die Vorarlberger entschieden.
Lustenau-Urgestein Pius Grabher: "Die letzten Wochen haben viel Energie gekostet. Was wir in den letzten Jahren durchgemacht haben – wie viel Scheiße. Das ist jetzt umso schöner. Mit dem Abstieg habe ich schon davon geträumt, nochmal oben spielen zu dürfen. Die Liga ist mittlerweile so gut, so viele geile Stadien und Spieler. Da macht Fußball nochmal mehr Spaß als in der zweiten Liga. Jetzt müssen wir uns wahrscheinlich nochmal die Flugpläne anschauen müssen, wann der nächste Flieger nach Mallorca geht. Das war schon beim ersten Aufstieg sensationell, jetzt legen wir noch einen drauf."
Mehr folgt.