Aus Asylheim ausgesperrt: Mann (42) ging einbrechen

Der "Grüne Markt" in Baden.
Der "Grüne Markt" in Baden.Bild: © 1971markus@wikipedia.de / Cc-by-sa-4.0
Ein 42-jähriger Marokkaner wurde in Baden als Einbrecher ausgeforscht, als Grund gab er an, dass man ihn nicht mehr ins Asylheim gelassen habe.

Die Polizei in Baden konnte mehrere (versuchte) Einbrüche am "Grünen Markt" aufklären. In der Nacht auf den 1. März war dort in zwei Markthütten und eine Lagerhalle eingebrochen worden, die DNA-Spuren führten die Polizei jetzt zu einem 42-jährigen Marokkaner, der im Asylheim in Traiskirchen wohnt.

Während die ausgewerteten Spuren eine klare Sprache sprechen, tischte der 42-Jährige den Ermittlern nach seiner Festnahme am Freitag eine andere Version auf. Er habe lediglich eine Schlafstelle gesucht, da er am Abend, nach 22 Uhr nicht mehr ins Lager Traiskirchen gelassen wurde.

"Wollte nur schlafen"

Mit einer Eisenstange habe er dann die Tür zur Halle aufbrechen wollen, sei aber gescheitert und habe sich dann auf eine Parkbank schlafen gelegt. Von den Diebstählen (aus einer Hütte wurden drei Kisten Wein im Wert von 370 Euro gestohlen, dazu kam Sachschaden in der Höhe von rund 260 Euro) wollte der Marokkaner nichts wissen.

Zumindest um einen Schlafplatz nach 22 Uhr muss sich der 42-Jährige bis auf weiteres nicht mehr kümmern. Er wurde auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt in die dortige Justizanstalt eingeliefert. (min)

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