Glatt in drei Sätzen und 2:10 Stunden musste sich Thiem dem Russen Andrej Rublew geschlagen geben. Eine Zerrung in der Rippengegend behinderte den Niederösterreicher zusätzlich.
Passiert ist die Verletzung beim Ballaufwurf, die Sonne blendete den 29-Jährigen: "Da habe ich mir ein bisschen was gezerrt", verrät Thiem nach der klaren Niederlage. Besorgniserregend soll die Verletzung nicht sein, er versprach schnell wieder fit zu sein.
Trotzdem blickt Thiem positiv auf seinen Kurzauftritt bei den Australian Open: "Ich denke schon, dass es ein kleiner Schritt nach vorne war. Ich merke es auch in den Tagen vor dem Turnier, wenn ich gegen die absoluten Topleute trainiere, dass das Tempo, das ich spiele, wieder okay ist. Dass es nicht merkbar langsamer ist, als was die spielen, wieder ein bisschen flüssiger."
Im Match selbst bleibt noch die berühmte Luft nach oben: "Da ist noch sehr viel Reserve, sehr viel Potenzial vorhanden."
„"Soweit bin ich noch nicht!"“
"Es gibt noch einen relativ großen Unterschied im Schlagtempo. Aber der nächste Schritt, solche Leute fordern zu können und zu schlagen, soweit bin ich noch nicht. So ehrlich muss ich auch zu mir selber sein. Aber ich bin dem wieder einen Schritt näher gekommen und das muss ich als positiv sehen", sagt Thiem.
Thiem wird nun in zweieinhalb Wochen im Davis Cup in Rijeka gegen Kroatien wieder aufschlagen. Auf der ATP-Tour hat er auch den Vorteil, dass er für das erte Halbjahr 2023 nur 30 Punkte zu verteidigen hat, somit wird ihm bei angemessenen Leistungen wieder ein größerer Ranglinsten-Schritt nach vorne gelingen.
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