Österreich hat weiterhin mit der Omikron-Welle zu kämpfen. Derzeit überfluten täglich mehr als 30.000 Neuninfektionen die Datenbanken des Landes. Wie nun ein Bericht der AGES zeigt, sind einige dieser Neuinfektionen aus dem Ausland importiert.
Mittlerweile sind die Fälle mit Auslandsbezug in Österreich aber bereits stark rückläufig. Während zuletzt die meisten Fälle vom Balkan importiert wurden, zeigt die aktuelle Statistik eine Veränderung. Demnach kommt das Coronavirus mittlerweile häufiger von Übersee.
Wie aus dem Bericht der AGES, der "Heute" vorliegt, hervorgeht, waren noch vor zwei Wochen die meisten importierten Fälle auf Bosnien zurückzuführen, das hat sich jedoch nun geändert. In den Kalenderwochen zwei und drei waren es noch 1.185 importierte Fälle – mittlerweile ist dieser Wert jedoch auf 264 gesunken. Bosnien ist somit auch hinter Deutschland gefallen, auf das 270 Fälle in Österreich zurückgehen.
Auch Serbien hat einen Rückgang der importierten Fälle nach Österreich zu verzeichnen. Waren es am Jahresbeginn noch 805 Fälle, sind es mittlerweile "nur" noch 286 Infektionen, die auf den Balkan-Staat zurückzuführen sind. Serbien importiert jedoch damit noch immer die zweitmeisten Infektionen nach Österreich.
Die häufigsten Infektionen kommen jedoch von jenseits des Atlantiks - ausgerechnet aus dem Land der unbeschränkten Möglichkeiten schwappt das Virus auf Österreich über. Wie die AGES nachverfolgen konnte, sind demnach 299 Fälle auf die Vereinigten Staaten zurückzuführen. Die USA ist neben Nordmazedonien (+3 auf 118) auch das einzige Land, das einen Zuwachs der importierten Fälle in die Alpenrepublik verzeichnet. In den ersten Kalenderwochen kamen 281 Fälle aus den USA.