Aus für die Leih-Omas?

Bild: Denise Auer
Knapp 300 Leih-Omas hat der Omadienst des Katholischen Familienverbandes der Erzdiözese Wien aktuell in der Kartei. Jetzt steht der Dienst vor dem Aus. Unsere Förderung wurde von Seiten des Magistrats zur Gänze eingestellt, so Antonia Indrak-Rabl vom Familienverband. Es geht um 20.000 Euro im Jahr.
Knapp 300 Leih-Omas hat der Omadienst des Katholischen Familienverbandes der Erzdiözese Wien aktuell in der Kartei. Jetzt steht der Dienst vor dem Aus. „Unsere Förderung wurde von Seiten des Magistrats zur Gänze eingestellt“, so Antonia Indrak-Rabl vom Familienverband. Es geht um 20.000 Euro im Jahr.

Die rund 300 Leih-Omas kümmern sich stunden- oder tageweise um ein bis drei Kinder, für die weder eine Tagesmutter noch Kindergarten oder Hort in Frage kommen: Etwa, weil die Eltern unübliche Arbeitszeiten (Schichtdienst) haben, oder sich die Familie in einer Krise befindet (schwere Krankheit). Jetzt steht der Dienst vor dem Aus.

„Unsere Förderung wurde von Seiten des Magistrats zur Gänze eingestellt“, so Antonia Indrak-Rabl vom Familienverband. Es geht um 20.000 Euro im Jahr. Um das Geld wurden bisher zwei Angestellte bezahlt, die sich um die gesamte Verwaltung (Auswahl und Koordinierung der Leih-Omas, Terminvergabe, EDV-System) kümmerten.

Maria Z. (65), eine langjährige Leih-Oma, ist traurig: „Warum wird ein so wichtiger Verein alleine gelassen? Wir helfen durch unsere Arbeit vielen Kindern, die es daheim gerade nicht so schön haben.“
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