Aus "Kurz" wurde "Furz": VP-Werbung verschandelt

Die VPNÖ zürnt! Zahlreiche Plakate sowie Landschaftselemente wurden beschmiert, zerstört oder "umgedichtet".

Die FPÖ hat das Problem bei jeder Wahl, erstattet Anzeige um Anzeige – beim Wahlkampf zur Nationalratswahl 2019 trifft es jetzt vermehrt auch die ÖVP: Unbekannte Täter beschmierten, zerstörten oder "änderten" Plakate, Transparente und die selbstgebauten Holz-Aufsteller.

"Noch nie haben wir so viele Angriffe auf unsere Werbeflächen erlebt. Noch nie wurden so viele ÖVP-Plakate beschmiert, Transparente verunstaltet und Landschaftselemente zerstört – aus über 30 Gemeinden liegen dokumentierte Fälle vor. Man sieht an konkreten Beispielen, dass es organisierte Angriffe waren", tobt VPNÖ-Manager Bernhard Ebner.

"Hirn einschalten, Anstand behalten"

So wurde aus "Kurz" auf den "Landschaftselementen" kurzerhand "Furz" – und zwar mehrmals an unterschiedlichen Standorten.

Aus dem Wahlkampf-Spruch "Einer, der unsere Sprache spricht" wurde "Einer, der unsere Reichen schützt". Hinzu kommen gemalte Hitler-Bärtchen im Gesicht von Sebastian Kurz oder männliche Geschlechtsteile auf der Wange.

"Jede politische Auseinandersetzung muss im Rahmen der Gesetze stattfinden. Ich fordere alle Parteien und Aktivisten auf, auch in der heißen Phase des Wahlkampfs gilt: Hirn einschalten, Anstand behalten", reimt Ebner, der nochmals betont, die ÖVP trete vehement gegen Dirty-Campaigning auf.

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