Aus Pelzfarm gerettet: Fuchs "Woody" soll Zeichen sein

Der fünfeinhalb Jahre alte Fuchs "Woody" wurde von seinem Herrchen damals aus einer Pelzfarm Nähe Moskau freigekauft.
Der fünfeinhalb Jahre alte Fuchs "Woody" wurde von seinem Herrchen damals aus einer Pelzfarm Nähe Moskau freigekauft.Instagram©woody_the_fox Screenshot
Yaroslav Getman hat ein großes Herz für Tiere. Mit 19 Jahren kaufte er in einer nahegelegene Pelzfarm einen Fuchs frei und rettete sein Leben.

Im April 2015 begann diese ganz besondere Freundschaft als sich Russe Yaroslav Getman mit 19 Jahren dazu entschloss, zumindest ein Tier aus der nahegelegenden Pelzfarm zu retten. Ihm war klar, dass er von den 1000 Füchsen nur einen befreien konnte und seine Wahl fiel auf "Woody", da hier die Chemie zwischen dem Fuchs und seinem Retter sofort zu stimmen schien. "Woddy" war Yaroslav gegenüber sofort entspannt und neugierig.

Wohlwissend, dass es sich ja trotzdem um ein wildes Tier handelt, lebte Woody zunächst auf Getmans Terrasse, wechselte aber dann recht schnell auf das Sofa, wie der Besitzer berichtete. Eine Auswilderung kommt für Fuchs "Woody" auch nicht mehr in Frage, da er in Gefangenschaft geboren wurde und nie gelernt hatte in freier Wildbahn zu überleben.

"Woody" soll ein Zeichen gegen Pelzfarmen setzen

Ausgewachsen hat "Woody" mittlerweile ein eigenes Gehege, untersucht aber schon manchmal auch die Nachbarschaft und stibitzt sich gerne Obst und alte Schuhe aus den fremden Gärten. Der Fuchs besitzt einen eigenen Instagram-Account mit über 40.000 Followern. Getman möchte durch die Postings seines Fuchses ein Zeichen gegen Pelzfarmen setzen und einige Menschen zum Nachdenken anregen.

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