Mit gelben Mascherln will die schwedische Initiative "Gulahund" den Gemütszustand von Hunden für andere Tierfreunde leichter ersichtlich machen.
Hundebesitzer können jetzt ihre Lieblinge kommunizieren lassen. Die schwedische Initiative "Gulahund" (dt. gelber Hund) ist in Österreich angekommen. In einigen Wiener Parks hängen bereits Info-Blätter, die die Bedeutung der bunten Hunde-Sprache erklären. Mit gelben Mascherln oder Halstüchern soll der Gemütszustand der Vierbeiner für andere Tierfreunde leicht ersichtlich sein.
Wenn ein Hund die Schleife trägt, kann das zahlreiche Bedeutungen haben: Er ist läufig, unsicher, im Training oder einfach alt und müde. Die Markierung dient also zur Warnung anderer, um Hund und Herrl Zeit zum Ausweichen zu geben.
Die "Tierfreunde Österreich" unterstützen die Bewegung, denn damit sollen Bissattacken in Hundezonen seltener werden. Keinesfalls darf das gelbe Mascherl aber als Ausrede verwendet werden – die Initiative weist darauf hin, dass aggressive Hunde immer einen Maulkorb tragen müssen.