Ausgebüchste Kuh legte Tauernautobahn lahm

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Eine entlaufene Kuh war am Sonntag früh auf der Tauerautobahn im Salzburger Pongau als "Geisterfahrer" unterwegs. Das Vieh war im Bereich Altenmarkt auf die Autobahn gelangt und marschierte dann auf der Richtungsfahrbahn Salzburg rund sechs Kilometer in Richtung Villach.



Das Tier war in der Nacht auf Sonntag mit drei Artgenossen von einer Weide bei Radstadt ausgebüchst. Zwei Kühe fing der Landwirt selbstständig ein, eine andere wurde in Altenmarkt gefunden. Das vierte Tier begab sich auf die Tauernautobahn und marschierte auf der Richtungsfahrbahn Salzburg gegen die Fahrtrichtung.

Die Polizei sperrte nach Bekanntwerden der tierischen "Geisterfahrt" die Autobahn. Bei der Auffahrt Flachau konnten Polizisten das Rind von der A10 "ableiten". Bei der Aktion rammte die aggressive Kuh das Polizeiauto, das dadurch eine kleine Delle abbekam. Auch der Zusammenprall konnte das Weidetier nicht davon abhalten, die Flucht fortzusetzen.

Das Vieh rannte danach noch weiter zu einem Bauernhof in Reitdorf, wo es blieb, bis die Polizei den Besitzer ausgeforscht hatte. Dieser holte die Kuh von dort ab. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand, auch die Kuh überstand ihre Attacke gegen den Streifenwagen unverletzt.

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