Jäger erschießt ausgebüxte Kuh in Kitzbühel

Radfahrer begegnen einer Kuh auf einer Straße in Eng , Tirol. Symbolbild
Radfahrer begegnen einer Kuh auf einer Straße in Eng , Tirol. Symbolbildpicturedesk.com/Visum/Stefan Kiefer
Eine entlaufene Kuh sorgte am Wochenende für Chaos in der Gemeinde Hopfgarten (Bezirk Kitzbühel). Ihre Flucht nahm allerdings ein tragisches Ende.

Schon am Samstag Abend war die 650 Kilo schwere Kuh ihren Besitzern auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Westendorf entlaufen. Alle Bemühungen, sie wieder einzufangen, waren zum Scheitern verurteilt.

Erst am darauffolgenden Tag, konnte das Rind wieder aufgespürt werden. Augenzeugen hatten es in der Nähe von Bahngleisen gesichtet und der Polizei gemeldet. Erneut versuchten der Landwirt und einige Helfer, die ausgebüxte Kuh einzufangen.

Im Bereich vom Glantersberg, Wasserspeicher, attackierte die Kuh gegen 10.45 Uhr urplötzlich eine junge Helferin, welche die Kuh hätte von der Straße in einen Unterstand bringen wollen. Die 21-Jährige wurde umgestoßen und zog sich dabei Schürfwunden im Bereich des Oberkörpers und den Beinen zu.

Flucht in den Wald

Da sah die Kuh richtig Rot und ging auch noch auf einen unbeteiligten E-Biker los. Der 63-jährige Tiroler hatte Glück und konnte sich noch in Sicherheit bringen, sein Zweirad wurde hingegen schwer beschädigt.

Anschließend flüchtete die Kuh in den angrenzenden Wald. Dort wurde sie gegen 12.30 Uhr vom verständigten Jäger aufgespürt und erschossen.

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