Ausgerissener Kangal biss Jagdhund in Auto tot

Tierdrama am heutigen Montag in Untersiebenbrunn (Gänserndorf): Ein Kangal-Rüde riss aus und verbiss sich in den Kopf eines Jagdhundes – tot.

Blutige Szenen Montag gegen 11.15 Uhr im Marchfeld: Eine Hundebesitzerin wollte sich bei einer Autowerkstatt einen Termin ausmachen, parkte ihr Auto, stieg aus und ging ins Geschäft. Ihren braunen Jagdhund hatte sie nur kurz bei geöffneter Beifahrerfensterscheibe im Pkw zurückgelassen.

Dann passierte das Drama: Auf dem nebenan liegenden Grundstück einer Baufirma riss ein Kangal-Rüde aus seinem Gehege aus, lief auf das Auto zu und biss durch die Fensterscheibe des Wagens auf den Jagdhund ein. Der Vierbeiner im Pkw hatte keine Chance, schwere Verletzungen an Kopf und Hals kosteten ihn das Leben.

Zeugen – auch ein Mann, der beim Eingreifen stürzte – wollten das Kangal-Männchen noch zurückziehen, doch für den Jagdhund kam jede Hilfe zu spät.

Mit dem betroffenen Kangal habe es bereits mehrere Vorfälle gegeben, auch der Bezirkshauptmannschaft und der Gemeinde ist der Rüde bekannt.

Die Polizei ermittelt in dem Fall, auch der Pkw wurde beschädigt.

FP-Bezirkschef Herbert Steindl betont: "Ich hoffe stark, dass nach dem jüngsten tragischen Vorfall nun ein Hundeverbot für den Besitzer ausgesprochen wird."

(wes)

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