Außenminister Sebastian Kurz hat im "Heute"-Interview seinen Standpunkt zum Hypo-Debakel klar gemacht. Die Schuldigen sollen vor einem Gericht gefunden werden.
Außenminister Sebastian Kurz hat im "Heute"-Interview seinen Standpunkt zum klar gemacht. Die Schuldigen sollen vor einem Gericht gefunden werden.
"Heute": Sind Sie für einen ?
Sebastian Kurz: "Die Schuldigen sollten von Gerichten gefunden werden. Ob es im Parlament noch einen U-Ausschuss geben soll, ist Sache des Parlaments."
"Heute": Sind Sie also für oder gegen einen Ausschuss?
Kurz: "Wir brauchen einen Schulterschluss für die für den Steuerzahler günstigste Lösung. Dafür braucht es Fachleute und nicht selbsternannte Bankenexperten. Ich würde mich wundern, wenn Herr Strache oder Frau Glawischnig Bank experten sind."
"Heute": Welche Fehler wurden bei der Hypo gemacht?
Kurz: "In Kärnten waren das nicht nur Fehler, das war strafrechtlich relevant. Es gibt viele Verdächtige, die Hypo ist als Selbstbedienungsladen verwendet worden. Was dort passiert ist, war ein Verbrechen am Steuerzahler. Diejenigen, die danach in der Rolle der Feuerwehr waren und löschen wollten, sind nach bestem Wissen und Gewissen vorgegangen."
"Heute": Viele Österreicher sind jetzt trotzdem wütend …
Kurz: "Ich verstehe die Wut zu hundert Prozent. Wir hätten dieses Geld sehr gut anderswo gebraucht. Was ich schräg finde, ist, wie sich Strache jetzt als selbsternannter Rächer und Retter aufspielt. Er sollte sich der Verantwortung der FPÖ bewusst sein – und sich für das entschuldigen, was da von der FP in Kärnten am Steuerzahlern für Verbrechen begangen wurden."
(rep, cnn)