Außenminister sagt Reise wegen Corona-Fall ab

Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) musste seine Reisepläne ändern.
Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) musste seine Reisepläne ändern.picturedesk.com
Aus der Reise von Außenminister Alexander Schallenberg nach Griechenland und Zypern wird nichts. Ein Mitglied der Delegation ist Corona-positiv.

Außenminister Schallenberg (ÖVP) musste seine Reise nach Griechenland und Zypern, die am Donnerstag starten und bis Freitag dauern sollte, absagen. Grund dafür ist ein Coronavirusfalls. Ein Mitglied der Delegation sei positiv auf das Coronavirus getestet worden, was eine kurzfristige Absage der Reise notwendig machte, so das Außenministerium.

Kein Kontakt zum Betroffenen

Außerdem wird bekannt gegeben, dass Schallenberg selbst negativ auf das Coronavirus getestet worden sei – und auch keinen direkten Kontakt zum Betroffenen gehabt hätte. Dieser befinde sich derzeit in Heimquarantäne und zeige laut MInisterium bisher keine Symptome.

Gasstreit und Flüchtlingskrise

Die Reise nach Griechenland und Zypern wäre eigentlich politisch höchst spannend gewesen. Themen des Außenministers vor Ort wären nicht nur die Lage in der Flüchtrlinskrise und der Brand im Flüchtlingslager Moria gewesen, sondern auch der Gasstreit zwischen Griechenland und der Türkei. Gegenüber der "Presse" ließ Schallenberg sogar damit aufhorchen, dass man beim Thema Türkei an einem "Wendepunkt" und sie "kein Partner Europas" sei.

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