Das 1:1 im Wiener Derby musste Manfred Schmid vor der Länderspielpause vor dem Fernseher verbringen. Grund: Er befand sich in Corona-Quarantäne.
Bekannt war, dass Schmid mit seinen Assistenten im Stadion in Kontakt stand, via Handy seine Anweisungen ins Allianz Stadion funkte. Erst jetzt verrät der Austria-Trainer aber, wie schlecht es ihm während seiner Erkrankung wirklich ging.
Bei "Sky" spricht er vor dem Heimspiel gegen Austria Klagenfurt am Sonntag über die vergangenen Wochen: "Ich habe das unterschätzt. Es war heftig. Ich hatte sehr viele Symptome: Grippe, Fieber, Gliederschmerzen."
Schmid gibt zu: "Im Nachhinein sage ich, werde ich nun vorsichtiger vorgehen."
Das Derby an sich beschreibt er als intensiv: "Ich hatte das TV-Bild mit einer Verzögerung, das Originalbild aus dem Stadion in Echtzeit und fünf Stimmen im Ohr. Manchmal habe ich das Handy dann weggelegt, um mich aufs Spiel konzentrieren zu können. Ich habe eingegriffen, wo es notwendig war."
Jetzt ist Schmid zurück und erfreut sich wieder guter Gesundheit. Der 51-Jährige kann sein Team gegen Klagenfurt wieder vor Ort betreuen.