Austria-Comeback im Europacup: "Geile Geschichte"

Austria-Coach Manfred Schmid kann es kaum erwarten.
Austria-Coach Manfred Schmid kann es kaum erwarten.Gepa
Am Donnerstag geht es endlich los. Die Wiener Austria startet gegen Breidablik aus Island in den Europacup. In Favoriten knistert es bereits. 

Nach einem Jahr Pause ist die Wiener Austria zurück im internationalen Geschäft. Diesmal soll die Reise allerdings länger dauern als 2019. Beim bisher letzten internationalen Auftritt schieden die "Veilchen" in der Europa-League-Qualifikation gegen Apollon Limassol aus Zypern nach zwei Niederlagen (1:2, 1:3) klar aus. 

"Geile Geschichte"

In der zweiten Runde der Qualifikation zur neu geschaffenen Conference League wartet am Donnerstag (18 Uhr) der isländische Tabellen-Dritte Breidablik, mit dem einst Sturm Graz schmerzvolle Bekanntschaft machte. Deshalb zeigten sich die Austrianer gewarnt. "Breidablik wird ein richtiger Gradmesser. Ich sehe uns als Favoriten, wir gehen ins Spiel, um eine Runde weiterzukommen. Wir werden die Isländer aber sicher nicht unterschätzen", versprach der neue Austria-Coach Manfred Schmid. 

Auch für den 50-Jährigen ist es eine Premiere auf der internationalen Bühne. Erstmals coacht Schmid als Cheftrainer im Europacup, spürt bereits nicht nur bei sich die Anspannung. "Es ist Europapokal, die Fans dürfen kommen. In der Kabine ist ein Knistern vorhanden. Die Vorfreude ist riesig, das wird eine geile Geschichte", schmunzelte Schmid. 

Beim Erstrunden-Aufstieg gegen Racing Union aus Luxemburg hatten die "Veilchen" die Isländer beobachten lassen. Schmid weiß also, was auf die Austria zukommt. "Sie spielen einen typisch isländischen Fußball - sie versuchen, den Ball lange in ihren eigenen Reihen zu halten und über viele Stationen vor das Tor zu kommen. Sie sind aber auch physisch stark und gefährlich bei Standard-Situationen", erklärte der Austria-Coach. 

Zwei Neuverpflichtungen in der Startelf?

Schmid baut im Hinspiel vor eigenem Publikum auch auf zwei Neuverpflichtungen, die wohl zum Einsatz kommen werden: Manfred Fischer und Außenverteidiger Marvin Martins. "Martins ist ein Spieler, der puncto Zweikampfverhalten und Lauffreude viel mitbringt. Er beackert die Linie 90 Minuten lang. Fischer ist ein absoluter Mentalitätsspieler, der auch technisch sehr gut ist", so der violette Coach. Einen Einsatz des erst am Dienstag verpflichteten neuen Abwehrchefs Lukas Mühl ließ Schmid derweil offen. 

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