Austria erhält die Bundesliga-Lizenz im zweiten Anlauf

Die Generali Arena in Wien.
Die Generali Arena in Wien.Gepa
Das ging schneller als erwartet! Die Austria hat von der Bundesliga die Lizenz für die kommende Saison erteilt bekommen. 

Wie die Bundesliga in einer Aussendung mitteilte, hat das Protestkomitee der Bundesliga den "Veilchen" die Spielgenehmigung für die Saison 2021/22 in zweiter Instanz erteilt. Austria Lustenau, das ebenfalls vor das Protestkomitee gezogen war, wurde zwar die Lizenz für die 2. Liga erteilt, nicht aber für die Bundesliga. 

Aus finanziellen Gründen war den Wienern zunächst die Lizenz verweigert worden. Es fehlten kolportierte sieben Millionen Euro oder eine Bankgarantie. Das Geld konnte von den "Veilchen" in den letzten Tagen zusammengekratzt werden. 

Federführend dabei war Austria-Vizepräsident Raimund Harreither, der die "Freunde der Austria" ins Leben gerufen hatte, mit Investoren einen Geldbetrag stellte. Außerdem konnten AG-Anteile an der Austria gekauft werden - ein Prozent für 250.000 Euro. 

Ursprünglich wollte das Protestkomitee der Bundesliga bis 27. April zweitinstanzlich entscheiden. Dies ging nun wesentlich schneller. 

Hensel erleichtert

"Diese Nachricht freut uns natürlich und umso mehr, da wir der gesamten Austria-Familie mit dem positiven Bescheid mit Sicherheit eine große Sorge genommen haben. Wir haben in vielen persönlichen Gesprächen festgestellt, wie eindringlich nahe unsere Situation vielen Freunden, Fans, Partnern und Sponsoren gegangen ist", kommentierte Austria-Präsident Frank Hensel die Lizenzerteilung. 

"Unser Dank gilt allen, die in den vergangenen Tagen und Wochen unermüdlich an der Zukunft der Wiener Austria mitgebaut haben", so Hensel weiter. Der im März vorgestellte Investor Insignia wurde allerdings mit keinem Wort erwähnt. 

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