Fussball

Austria-Investor im Koma: Sorge um neuen Geldgeber

Vor zwei Wochen präsentierte die Wiener Austria ihren neuen strategischen Partner - doch platzt der Deal plötzlich wieder?
Heute Redaktion
19.03.2021, 07:57

Mehrere Quellen aus Georgien berichten laut Informationen des Falter, dass der neue Veilchen-Investor Michael Surguladze seit mehreren Wochen aufgrund einer Corona-Erkrankung im künstlichen Tiefschlaf liegen soll.

Die Austria ist wirtschaftlich auf die Hilfe der Insignia-Gruppe angewiesen, es wird schon von der nächsten Champions-League-Teilnahme geträumt. Das georgische Lifestyle-Unternehmen hat große Ziele mit den Veilchen, doch was bedeutet der künstliche Tiefschlaf des Oberbosses für das Investment? Als Insignia-Statthalter zieht Luka Sur, der Sohn von Surguladze, in den Austria-Aufsichtsrat ein, findet aktuell auf Instagram immer wieder lobende Worte für den Verein aus Favoriten. Das Corona-Koma soll keine Auswirkungen auf die Partnerschaft haben.

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"Wir sind hier, weil wir glauben, dass wir diesen Klub zu einer der größten und stärksten Marken im internationalen Fußball machen können. Wir haben uns angesehen, wofür die Austria steht, was sie getan haben und was die Fans tun. Dann war klar, dass sie unsere erste Wahl sind", erklärte Sur bei der Präsentation.

Ein undurchsichtiges Firmen-Netwerk und Betrugsstrafen bringen die Investoren-Gruppe, die in Malta, den Virgin Islands, Neuseeland und Hongkong Spuren hinterlassen hat - ein wenig in ein schiefes Licht. Von Seiten der Austria gibt es beruhigende Worte - alles sauber!

Immerhin gibt es eine Bankgarantie für die nächste Saison, die kommende Spielzeit ist gesichert, Insignia und die Austria haben eine gemeinsame AG gegründet, bei der 70 Prozent an die Georgier gehen. Das erste Ziel: neue, potente Sponsoren für die Wiener zu beschaffen, um dicke Kohle in die Mannschaft zu investieren.