Von 2015 bis Jänner 2017 spielte Innenverteidiger Windbichler bei der Austria. Danach zog es den Niederösterreicher in die große, weite Fußballwelt. Er kickte in Südkorea, China, Australien und den USA, kehrte nach seinem Karriereende wieder nach Österreich zurück. Und am vergangenen Sonntag erstmals in das Stadion seines Ex-Vereins.
Windbichler erzählte in seinem Podcast "Play2Grow" mit Kumpel Stefan Schwab nämlich vom Besuch des Bundesliga-Duells zwischen den Veilchen und Red Bull Salzburg am vergangenen Sonntag – die Mozartstädter setzten sich mit 3:1 durch. Der Ex-Fußballer hatte es noch nie zu einem Spiel in die 2018 eröffnete Generali Arena am Verteilerkreis geschafft. Und sieht die Wiener im Vergleich zu den Liga-Konkurrenten Rapid und LASK auch im Hintertreffen.
"Zuerst muss man sagen, wenn man die Stadien vergleicht: Austria, Rapid, LASK, Salzburg – die kann man alle vergleichen. Ich war ein bisschen enttäuscht, weil ich die Allianz Arena und die Raiffeisen Arena kenne", schilderte Windbichler. "Bumm, da können sie bei weitem nicht mithalten", schob der Ex-Austrianer an und richtete an den Ex-Rapid-Kapitän Schwab: "Nicht, dass es ein schlechtes Stadion ist, aber mit den Bauten in Linz oder bei euch kann das nicht mithalten."
Co-Gastgeber Schwab sah es derweil nicht so kritisch. "Im Vergleich zum alten Stadion – es ist ja nur ein Umbau – dafür haben sie es schon bestmöglich umgesetzt", so der nunmehrige Legionär von Holstein Kiel.
Besonders negativ war Windbichler allerdings ein anderer Punkt aufgefallen, wie er im Podcast erzählte. "Kennst du die Einlaufmusik?", fragte er Schwab. Also den Song, der gespielt wird, wenn beide Mannschaften unmittelbar vor Spielbeginn aufs Feld kommen.",Hells Bells´ spielen sie, wenn die Spieler zum Aufwärmen rauskommen. Normal ist da immer eine geile Musik. Aber das war das einzige Mal, wo ich keine Gänsehaut hatte. Sie spielen ,Rock me Amadeus´", erzählte Windbichler.
Falco war Austria-Fan, das wisse auch Windbichler. "Aber als Spieler oder als Fan, wenn ich da auf der Tribüne sitze, das geilt mich nicht auf auf das Match, muss ich sagen. Da müssen sie sich etwas einfallen lassen", so der 35-Jährige. Es würde stattdessen "irgendein scharfes Lied" brauchen.
Allerdings hob Windbichler auch hervor: "Die Tormusik ist nach wie vor eine der Besten, da können nicht viele mithalten." Bei violetten Treffern ist "Kernkraft 400" von "Zombie Nation" zu hören.