Das spektakuläre 3:3 der Wiener Austria bei Österreichs Serienmeister Red Bull Salzburg hat für "Veilchen" Doron Leidner bittere Folgen. Der junge Außenbahnspieler hat sich beim Brutalo-Foul von Nicolas Capaldo schwer verletzt.
Seine Berateragentur gab am Ostermontag bekannt, dass ein MRT-Scan einen Außenbandriss im linken Knöchel ergeben habe. Heißt: Sechs bis acht Wochen Pause und damit das drohende, vorzeitige Saisonende für die Leihgabe von Olympiakos Piräus.
Damit hat das verpasste "Osterwunder" der Austria aus zwei Gründen einen bitteren Nachgeschmack. Zwei Mal meinte es das Schiedsrichterteam mit dem Außenseiter aus der Bundeshauptstadt nicht allzu gut. Zunächst wurde das Foulspiel von Capaldo an Leidner gecheckt, nicht für Rot-würdig empfunden.
Der Argentinier kam sogar ohne eine Gelbe Karte davon, obwohl er seinem Gegenspieler mit dem ausgestreckten Bein und offener Sohle voran den Knöchel am Standbein durchgetreten hatte. Oben seht ihr die brisante Szene im Standbild.
Capaldo sollte in der turbulenten Schlussphase noch eine entscheidende Rolle spielen. Nachdem die Austria den 0:2-Rückstand in ein 3:2 gedreht hatte, ging Capaldo in der Nachspielzeit im Austria-Strafraum nach einem Zweikampf mit Leidner-Ersatz Manuel Polster zu Boden - ein kontroverser Elfmeter-Pfiff. Salzburg glich zum Endstand aus (92.).