Austro-Tierschützer: Ukrainische Streuner sterilisieren

"Vier Pfoten Österreich" will ein Sterilisations- und Impfprojekt für Streunerhunde in Lemberg starten. Vor der Fußball-EM 2012 soll so das ukrainische Straßenhundproblem in den Griff bekommen werden, um den Tieren das Überleben zu sichern.
"Vier Pfoten Österreich" will ein Sterilisations- und Impfprojekt für Streunerhunde in Lemberg starten. Vor der Fußball-EM 2012 soll so das ukrainische Straßenhundproblem in den Griff bekommen werden, um den Tieren das Überleben zu sichern.

Ein Aufschrei ging durch Österreich, als Heute.at berichtete, dass in der Ukraine Straßenhunde getötet werden sollen.

Eine zurück, wollten die Hunde in Tierheimen sterilisieren lassen. Doch von Anfang an war klar, dass dafür kein Geld da ist.

Nun mischte sich die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" ein. Sie wollen Streuner in Lwiw (Lemberg) sterilisieren und gegen Tollwut impfen. Dann sollen die Tiere in einer Datenbank registriert werden. "Damit wird das Problem der Überpopulation nachhaltig gelöst, und zwar ganz im Sinne des Tierschutzes", so "Vier Pfoten"-Chef Helmut Dungler.

Geschulte Hundefänger

Jetzt hängt alles vom Wetter ab. Sobald es ein wenig wärmer wird, sollen sich geschulte Teams aufmachen, um die Straßenhunde einzufangen. Nach Behandlung und Impfung sollen sie dann wieder in die Freiheit entlassen werden. Die Vereinbarung mit der Stadt Lemberg sieht vor, dass alle Hunde der Stadt so behandelt werden, um die Population zu regulieren.

Lemberg ist einer der Austragungsorte der Fußball-EM-Spiele 2012. Die Ukraine will sich zum Turnier, das von 8. Juni bis 1. Juli 2012 gemeinsam mit Polen ausgerichtet wird, in Hochglanz präsentieren. 

APA/Red.
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