Austro-Unis international auf der Überholspur

Wissenschaftsministerin Iris Rauskala: "Das aktuelle Ranking bestätigt, dass unsere Universitäten auf der Überholspur sind. Jedes Jahr rücken unsere Universitäten weiter nach vorne."
Wissenschaftsministerin Iris Rauskala: "Das aktuelle Ranking bestätigt, dass unsere Universitäten auf der Überholspur sind. Jedes Jahr rücken unsere Universitäten weiter nach vorne."Bild: BKA/Andy Wenzel
Heuer finden sich gleich elf österreichische Hochschulen unten den Top 1.000 Unis weltweit. Best of Austria: die Universität Wien.
Waren 2017 noch acht österreichische Universitäten unter den weltbesten 1.000 Hochschulen gelistet, sind beim aktuellen "Times Higher Education Ranking"bereits elf Universitäten dabei. Es sind dies neben der Universität Wien (Platz 134), auch die Medizinische Universität Graz, die Medizinische Universität Wien (alle Platz 201-250), die Medizinische Universität Innsbruck (Platz 251-300), die Universität Klagenfurt (Platz 301-350), die TU Wien (Platz 351-400), die Universität Innsbruck (Platz 401-500), die Universität Graz, die TU Graz (beide Platz 501-600), die JKU Linz und die Montanuniversität Leoben (beide Platz 601-800). Die Medizinische Universität Innsbruck und die Universität Klagenfurt sind heuer das erste Mal dabei. Sieben der elf Universitäten sind darüber hinaus in den Top 500 und eine in den Top 200 gelistet.

Die laut Ranking drei besten Unis der Welt sind demnach die Oxford University (England), die CalTech (USA) und die Uni von Cambridge (England).

Bildungsministerin Rauskala: "Ergebnis sehr erfreulich"



"Das Ergebnis ist sehr erfreulich für Österreich. Das aktuelle Ranking bestätigt, dass unsere Universitäten auf der Überholspur sind", freut sich Wissenschaftsministerin Iris Rauskala über die hervorragende Arbeit heimischer Wissenschaftler, sowohl in der Lehre als auch in der Forschung.

CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Durchgeführt wird das Ranking durch das englische Magazin „Times Higher Education". Es umfasst 13 Indikatoren, die fünf Dimensionen zugeordnet sind: Forschung (30%), Forschungseinfluss (30%), Lehre (30%), Internationalität (7,5%) und Technologietransfer (2,5%). Die zu Grunde liegenden Daten werden durch Befragungen von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen erhoben und bestehen des Weiteren aus allgemeinen Statistiken der Universitäten und der Zählung der Zitierung von Artikeln in Fachzeitschriften. In die Ergebnisse der Befragung fließen insgesamt zu 15% die wahrgenommene Qualität der Lehre und zu 18% die der Forschungsreputation einer Universität ein. Außerdem werden u.a. statistische Verhältnisse wie Personal pro Studierenden oder der Anteil an Doktoranden berücksichtigt, um die Qualität der Lehre zu messen.

Auch wenn es die JKU Linz unter die Top 800 Universitäten weltweit geschafft hat, ist die Kritik im eigenen Land (noch) groß:



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