In Österreich und Deutschland steigen die Lebenshaltungskosten stetig. Das zwingt viele Pensionisten, über Alternativen nachzudenken. In mehreren Ländern reicht tatsächlich eine monatliche Pension von rund 1.000 Euro für einen angenehmen Lebensabend.
In Bulgarien etwa sind die Lebenshaltungskosten laut aktuellen Berechnungen um 42 Prozent niedriger als hierzulande, wie CHIP unter Berufung auf die Frankfurter Rundschau berichtet. In Georgien sind es sogar 60 Prozent weniger, in Rumänien 46 Prozent. Sowohl Lebensmittel als auch Mieten fallen dort deutlich günstiger aus.
Konkret sollte man mit folgenden monatlichen Ausgaben rechnen: 300 bis 450 Euro für die Miete einer kleinen Wohnung, 180 bis 250 Euro für Lebensmittel, 70 bis 100 Euro für Strom, Wasser und Internet sowie 20 bis 40 Euro für Verkehrsmittel. Damit bleibt sogar noch Geld für Freizeitaktivitäten übrig.
Auch Thailand gilt als attraktives Ziel. Allerdings muss man dort mittlerweile für ein Rentnervisum ein monatliches Einkommen von 65.000 Baht (etwa 1.900 Euro) nachweisen. Portugal hingegen bleibt zwar beliebt, ist aber deutlich teurer geworden - vor allem in Lissabon, Porto und an der Algarve.
Wer den Schritt wagen will, sollte vorab klären: Wie hoch sind die Krankenversicherungskosten? Wird die Pension vollständig ins Zielland überwiesen? Welche Steuern fallen an? Experten empfehlen, sich bei der Pensionsversicherung oder einem Steuerberater mit internationaler Erfahrung zu informieren.