Österreich

Auto bei Unfall zerrissen, Floriani-Jünger starb

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:55

Mittwochfrüh krachte ein Auto zwischen Oeynhausen und Tattendorf frontal in ein entgegenkommendes Fahrzeug. Der Unfalllenker wurde dabei eingeklemmt. Als die Feuerwehr ausrückte, mussten die Floriani-Jünger aus Tattendorf mit Schrecken feststellen, dass es sich um den Kameraden, Löschmeister Martin J. (45) handelt. Der Feuerwehrmann und Gemeinderat verstarb an der Unfallstelle.

Mittwochfrüh krachte ein Auto zwischen Oeynhausen und Tattendorf frontal in ein entgegenkommendes Fahrzeug. Der Unfalllenker wurde dabei eingeklemmt. Als die Feuerwehr ausrückte, mussten die Floriani-Jünger aus Tattendorf mit Schrecken feststellen, dass es sich um den Kameraden, Löschmeister Martin J. (45) handelt. Der Feuerwehrmann und Gemeinderat verstarb an der Unfallstelle.

Der Unfall ereignete sich kurz vor sechs Uhr auf einer Landesstraße. Vermutlich war der Lenker gerade in Richtung Oeynhausen in die Arbeit unterwegs, als der Pkw ins Schleudern kam. Er prallte mit der Seite gegen einen entgegenkommenden Pkw und der Wagen des Feuerwehrmannes wurde regelrecht zerrissen.

Reanimationsversuch ohne Erfolg

Als neben den Kollegen aus Oeynhausen und Oberwaltersdorf die Feuerwehr von Tattendorf eintraf, kam der große Schock. Im Auto war ein eigener Kamerad eingeklemmt. Der Notarzt versuchte den Mann wiederzubeleben, jedoch ohne Erfolg. Der zweite Lenker blieb unverletzt.

"Wir haben gemeinsam mit der Feuerwehr Oeynhausen begonnen, den eingeklemmten Lenker zu befreien", berichtet der Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Oberwaltersdorf, Michael Sax. "Der Einsatz war sehr schwierig, da wir alle den Kameraden gut kannten", so der Einsatzleiter, der dafür sorgte, dass sich die Kollegen aus Tattendorf aufgrund der tragischen Begleitumstände im Hintergrund hielten.

Betroffenheit in Tattendorf

Bei dem getöteten Feuerwehrmann handelt es sich um einen aktiven Feuerwehrmann, Familienvater und den Geschäftsführenden Gemeinderat in Tattendorf. In Tattendorf herrscht nach der Tragödie tiefe Betroffenheit. "Unser ganzes Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt der Familie", teilte der örtliche Bürgerservice via Facebook mit.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen