Auto blockierte bei Menschenrettung Feuerwehrzufahrt

Auto blockierte Einfahrt
Auto blockierte EinfahrtFF Krems/Fasching
In Krems musste die Feuerwehr diese Woche wegen eines medizinischen Notfalls via Drehleiter in eine Wohnung einsteigen. Ein Auto in der Einfahrt erschwerte das Ganze.

Am Dienstag gegen 15:30 rückte die Feuerwehr zu einem vermuteten Notfall in Krems aus. In einer Wohnung im 7. Obergeschoss hatte eine ältere Person auf ständiges Klopfen und Läuten keine Reaktion gezeigt, weshalb Angehörige einen Unfall vermuteten. Da auch mit einem vorhandenen Schlüssel die Türe von außen nicht aufgesperrt werden konnte, musste davon ausgegangen werden, dass im Inneren bereits ein Schlüssel steckt.

Aufgrund dieser Informationen, wurde die Situation von den Einsatzkräfte als akut eingestuft und mit der Rettung begonnen. Da die Türe mit hochwertigsten Sicherheitsbeschlägen sowie Mehrfachverriegelungen ausgestattet war, wurden parallel von der Drehleiterbesatzung mögliche Aufstellplätze erkundet. Da die betroffene Wohnung nur über einen Innenhof des Wohnkomplexes erreichbar, hier jedoch die Zufahrt aufgrund der Höhe mit dem Drehleiterfahrzeug nicht möglich war, entschied man sich die benachbarten Innenhöfe zu erkunden.

Räder und Auto in der Zufahrt

Tatsächlich stellte sich die benachbarte Durchfahrt als höher heraus und auch der Kinderspielplatz in diesem Innenhof bot ausreichend Platz zum Aufstellen der Drehleiter. Das Problem: In der Zufahrt parkte gerade ein Auto. Nachdem der Besitzer ausfindig gemacht werden konnte, war die Feuerwehr endlich in der Lage, über die Drehleiter ein Fenster einzuschlagen und fand die Person tatsächlich in der Wohnung liegend vor. Sie wurde erstversorgt und danach in das Universitätsklinikum Krems transportiert. Das zerstörte Fenster wurde von den Einsatzkräften provisorisch verschlossen.

"Bitte beachten Sie, dass Feuerwehr-Zufahrten immer frei gehalten werden müssen! Abgestellte Fahrräder in Durchfahrten stellen eine Behinderung dar und müssen von den Einsatzkräften beiseite getragen werden. Wertvolle Zeit geht hier verloren - es kann um (Ihr) Leben gehen", teilte die Feuerwehr nach dem Einsatz auf ihrer Website mit.

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