Es war wohl der dichte Nebel. In den Frühen Morgenstunden war eine Familie aus Deutschland mit einem Mini-Van in Richtung Linz unterwegs.
Am Knoten Wels, bei der Gabelung der Innkreisautobahn und Welser Autobahn, passierte das Unglück in einem Baustellenbereich.
Der Wagen donnerte aus bisher unbekannter Ursache gegen einen so genannten Anpralldämpfer.
Der Wagen mit den beiden Eltern (er 51 Jahre, sie 40 Jahre) und ihren drei Kindern (1, 2 und 18 Jahre alt) ging nach dem Unfall in Flammen auf.
Die Eltern reagierten sofort. Sie befreiten die zwei Kinder und den Jugendlichen aus dem Auto, konnten sogar noch Gepäck in Sicherheit bringen.
Dann stand der Pkw schon in Vollbrand.
Der Mini-Van brannte dermaßen heftig, dass die Feuerwehr erst über einen Lkw-Brand informiert wurde.
Gleich fünf Feuerwehren rasten zum Unglücksort.
Die Familie wurde vom Notarzt vor Ort versorgt und schließlich ins Klinikum Wels gebracht.
Der Brand war rasch gelöscht. Die Welser Autobahn war nur einspurig befahrbar. Die Innkreisautobahn wurde in Fahrtrichtung Graz eine Stunde gesperrt.