Österreich

Auto hinterlässt 60-Meter- Spur der Verwüstung

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:09

Am Freitag um 15 Uhr eilte die Freiwillige Feuerwehr von Großweikersdorf zu einem Unfall auf der L1140 in Niederösterreich. Als sie eintrafen, mussten sie zuerst an einer 60 Meter langen Spur der Verwüstung vorbei, bis sie endlich zu einem komplett zerstörten Autowrack kamen. Das erstaunlichste: Der Fahrer hatte sich bereits selbst befreien können!

Die Feuerwehrleute befürchteten das Schlimmste, als das Alarm-SMS mit den Worten "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person zwischen Niederrußbach und Tiefenthal" ausgeschickt wurde. Auf der L1140 zwischen Tiefenthal und Niederrußbach hatte ein Renault-Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren, von der Fahrbahn abgekommen und sich mehrere Male überschlagen. 

Bis das Auto aber endlich zu stehen kam, nahm es einen Begrenzungspflock mit, pflügte 60 Meter lang durch ein Feld und hinterließ Wrackteile. Sofort wurden zwei weitere Feuerwehren angefordert, doch dann kam die unglaubliche Überraschung: Der Lenker hatte sich selbst aus dem zerknautschten Blechhaufen befreien können.

Der alamierte Rettungshubschrauber konnte storniert werden, stattdessen versorgte das Rote Kreuz Großweikersdorf den Fahrer vor Ort, danach wurde er ins Spital gebracht.

Das Wrack konnte allerdings nur noch mit einem Kran aus dem Feld gehoben werden.

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