Ein 18-Jähriger aus dem Bezirk Gänserndorf war am 26. Juli 2027 um 0.36 Uhr mit seinem Auto auf der Bundesstraße 49 unterwegs. Er fuhr von Marchegg Richtung Baumgarten an der March.
Neben ihm saß ein 17-jähriger Freund, ebenfalls aus dem Bezirk Gänserndorf. Auf der Rückbank waren noch ein 19-Jähriger aus dem Bezirk Gänserndorf und zwei 17-Jährige aus Wien – einer aus dem 19. Bezirk, einer aus dem 14. Bezirk.
Plötzlich, auf Höhe Hausnummer 95, sprang ein Reh von rechts auf die Straße. Der 18-Jährige versuchte, dem Tier auszuweichen, lenkte nach links und verlor dabei die Kontrolle über den Wagen. Das Auto rutschte übers Bankett und den Gehsteig, krachte in die Grundstücksmauer und prallte mit der rechten Hecktür gegen den Betonsockel der Garteneinfriedung.
Auch der Stromverteilerkasten vor dem Garten wurde komplett zerstört. Das Auto blieb schließlich im Garten des Hauses stehen.
Die Burschen auf der Rückbank mussten von der Feuerwehr aus dem Heck des Autos befreit werden. Das Rote Kreuz übernahm die Erstversorgung vor Ort. Der Lenker und sein Beifahrer kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt.
Ein 17-Jähriger wurde mit der Rettung ins Landesklinikum Mistelbach gebracht, der 19-Jährige kam in die Klinik Donaustadt. Ein weiterer 17-Jähriger musste mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 2 ins Landesklinikum St. Pölten geflogen werden.