Auto voller Benzinkanister rast in SPD-Parteizentrale

Ein Mann hat sein Auto in den Eingangsbereich der Berliner SPD-Parteizentrale im Willy-Brandt-Haus gesteuert – es ging in Flammen auf.
Wie die Berliner Polizei in der Nacht auf Montag, den 25. Dezember mitteilte, ist es am Heiligen Abend gegen Mitternacht zu einem Großeinsatz in Berlin-Kreuzberg gekommen: Ein 58-Jähriger war mit seinem Fahrzeug in die SPD-Parteizentrale gerast. Der Staatsschutz ermittelt.



Der Wagen durchschlug den Eingangsbereich des Willy-Brandt-Hauses und knallte gegen einen Betonpfeiler. In seinem Inneren brach ein Feuer aus, Armaturen und Kunststoffverkleidungen schmolzen davon. Die Einsatzkräfte fanden später in dem Wagen auch eine Reihe von Benzinkanister und Grillbeschleunigern.

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Verletzt wurde außer dem Fahrer niemand. Der 58-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht und einvernommen. Dabei habe der Mann angegeben, sein Fahrzeug in suizidaler Absicht in das Gebäude gelenkt zu haben – erste Erkenntnisse des Landeskriminalamtes scheinen dies zu bestätigen. Gegen den Mann wurden jetzt Ermittlungen unter anderem wegen schwerer Brandstiftung aufgenommen.



(red)

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