Autodieb flüchtete mit Tempo 200 vor Polizei

Bild: Polizei
Zwei Männer (33 und 40 Jahre) versuchten am Montag, mit einem in Wien gestohlenen Audi in Richtung Bratislava zu flüchten. Während einer der beiden bald gefasst wurde, lieferte sich der Komplize eine Verfolgungsjagd mit der Polizei über die Ost- und die Nordostautobahn. Beim Grenzübergang Kittsee wurde auch er aus dem Verkehr gezogen.


Nicht nur der auf der Südosttangente sorgt mit hoher Geschwindigkeit für Aufregung.

Am Montag wollten sich zwei Männer im Alter von 33 und 40 Jahren mit einem in der Bundeshauptstadt gestohlenen Audi nach Bratislava absetzen. Der Ältere, der mit dem Audi hinter seinem Komplizen fuhr, bemerkte schließlich die Verfolger in Zivil. Während der Jüngere sich stoppen und festnehmen ließ, raste der zweite Verdächtige über die Autobahn davon.

Flucht auch über den Pannenstreifen

Der 40-Jährige versuchte, seine Verfolger bei Geschwindigkeiten jenseits von 200 km/h abzuschütteln. Dabei fuhr er auch am Pannenstreifen und wollte laut Polizei die Einsatzfahrzeuge mehrmals abdrängen. Ein mit mehreren Polizeiautos herbeigeführter Stau beim Grenzübergang Kittsee zwang ihn schließlich zum Anhalten. Nach kurzer Flucht zu Fuß wurde der Mann gefasst.

Bei der Einvernahme gab er auch den Diebstahl eines Audi A3 in Wien am vergangenen Freitag zu. Der Wagen wurde in Budapest gefunden. Die beiden Festgenommenen erwartet nun die Untersuchungshaft. Sie dürften auch für weitere Straftaten infrage kommen, die Erhebungen laufen, hieß es von der Landespolizeidirektion.

Duo wurde seit Einreise beobachtet

Ermittler der Soko Kfz beim Landeskriminalamt Burgenland waren der Bande nach Pkw-Diebstählen im Raum Wien bereits auf der Spur. Als die zwei Verdächtigen am Montag über Nickelsdorf einreisten, um in der Bundeshauptstadt erneut zuzuschlagen, wurden sie bereits beobachtet.

  
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