Ein Autofahrer machte während einer Pinkelpause bei Lübeck eine dramatische Entdeckung: Vor ihm im Straßengraben lag gefesselt und geknebelt eine junge Frau.
Der 62-Jährige wollte mit seinem Pkw eigentlich zu einem Angelausflug an die Ostsee fahren, doch kurz vor der Autobahnzufahrt Mönkhagen (A20) wurde es dann gegen 8.30 Uhr plötzlich dringend. Also stoppte er seinen Pkw am Straßenrand, um seine Notdurft zu verrichten.
Er machte ein paar Schritte in die dortige Feldzufahrt, als er dort eine plötzlich eine junge Frau in Not entdeckte. Auf dem Boden lag eine 20-jährige Lübeckerin. Sie war bekleidet, gefesselt und hatte einen Knebel im Mund. Zudem wurde sie von einer unbekannten Täterschaft übel zugerichtet: Sie hatte erhebliche äußere Verletzungen, insbesondere Prellungen im Gesichtsbereich, erlitten.
Was passierte nach Disco-Besuch?
Sofort alarmierte der 62-Jährige die Einsatzkräfte. Die 20-Jährige wurde ärztlich versorgt und betreut. Die rechtsmedizinische Untersuchung der Geschädigten hat keine Hinweise auf ein Sexualdelikt ergeben.
Die Lübecker Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge, hatte die Frau am Freitagabend eine Disco-Veranstaltung in Lübeck besucht und die Veranstaltung gegen 1.30 Uhr verlassen. Was dann bis zu ihrem Auffinden zugetragen hat, ist noch unklar. Die 20-Jährige kann sich an diesen Zeitraum nicht mehr erinnern.
Polizei hofft auf Augenzeugen
Die deutschen Behörden hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung und mögliche Augenzeugen. Wer hat die Frau wann und wo und in wessen Begleitung gesehen? Wer hat verdächtige Beobachtungen am frühen Morgen im Bereich der Segeberger Landstraße in der Feldmark bei Mönkhagen gemacht? Hinweise bitte an die Rufnummer +49 451-131-4604.
Die Geschädigte ist circa 180 cm groß, hat eine schlanke Statur und blonde, schulterlange Haare. Sie trug ein schwarzes T-Shirt und dazu eine schwarze Jeans mit freien Knöcheln und grünfarbene Adidas Sneaker. Um den Hals trug sie eine Goldkette.
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