Autofahrer raste drei Mal in selbe Radarfalle

Bild: Daniel Schaler

Das "Radar des Schreckens" auf der A2 bei Wr. Neustadt (NÖ) wurde für Zehntausende Autofahrer zur Falle, für einige Lenker bereits zum wahren Albtraum: Sie donnerten sogar mehrmals hinein.

Das "Radar des Schreckens" auf der A2 bei Wr. Neustadt (NÖ) wurde für Zehntausende Autofahrer zur Falle, für einige Lenker bereits zum wahren Albtraum: Sie donnerten sogar mehrmals hinein.

Die Schreibtische bei der Wr. Neustädter Polizei gehen derzeit über – Zusatzkräfte, Überstunden, nur so ist der enorme administrative Aufwand zu bewältigen. Schuld: ein Baustellen-Radar bei Kilometer 46,685 auf der Süd bei Wr. Neustadt in Fahrtrichtung Wien! Alleine vergangenes Wochenende (17. bis 20. 3.) glühten rund 3.400 Lenker in die Blitzerfalle. "Einige sogar zum zweiten Mal. Einen Autofahrer habe ich dabei, der schon drei Mal reingefahren ist", erzählt ein Beamter.

Die Strafen sind nicht ohne: Bei erlaubten 80 km/h zahlt ein "Raser" ab Tempo 121 nun 240  bis 600 . Ab 131 km/h ist der Führerschein weg. "Allein gestern waren es wieder zwölf Entzüge", so ein Polizist. Der Straßenhalter nimmt dadurch rund 250.000 Euro pro Woche ein. Aus Sicherheitsgründen verteidigt die Asfinag das Gerät. In den letzten vier Wochen waren knapp 20.000 Lenker angezeigt worden, pro Woche gesellen sich jetzt 5.000 dazu. Die bitter-süße Nachricht: Der Apparat steht nur bis Mai, wird aber durch eine Section Control ersetzt.

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