Autofahrer ersparten sich dank Corona 1 Mrd. Euro

Auf Grund des Lockdowns wurde in OÖsterreich viel weniger getankt. 
Auf Grund des Lockdowns wurde in OÖsterreich viel weniger getankt. (Bild: iStock)
Laut Berechnungen des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) erparten sich Österreichs Autofahrer in der Corona-Hochphase mehr als eine Milliarde Euro. 

Auf Grund des verringerten Verkehrsaufkommens in Österreich - Home Office und Lockdown sei Dank - ersparten sich Österreichs Autofahrer im ersten Halbjahr des Jahres mehr als eine Millarde Euro. Das geht aus den Berechnungen des Verkehrsclub Österreichs (VCÖ) hervor. 

"Der deutliche Rückgang beim Spritverbrauch hat im ersten Halbjahr sowohl die Umwelt, als auch die Geldbörse von Autofahrerinnen und Autofahrern geschont“, freut sich VCÖ-Experte Michael Schwendinger. Dennoch gibt er zu bedenken, dass es unbedingt "nachhaltige Lenkungsmaßnahmen" für den Klimaschutz brauche.

Deutlich weniger getankt

Ob sich sämtliche Verkehrsteilnehmer über die ersparten Spritkosten freuen können, bleibt angesichts von erhöhter Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit, offen. Fest steht, dass die Österreicher im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres 250 Millionen Liter weniger Benzin tankten. Die dafür ausgegebenen 880 Millionen Euro waren um gut 400 Millionen Euro weniger, als noch im ersten Halbjahr 2019. 

Ein weiterer Grund für die Ersparnisse im Vergleich zum Vorjahr waren die niedrigeren Spritpreise. Auch beim Diesel zeigt sich ein ähnliches Bild. Während im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch 4,1 Milliarden Liter Diesel getankt wurden, waren es heuer nur rund 3,3 Milliarden Liter, wobei davon mehr als 40 Prozent von Lkw getankt wurden. Diese waren ja auf Grund von Versorgungsfahrten auch während des Lockdowns auf den Straßen unterwegs. 

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