Automaten-Aus: Kommt jetzt der böse Zwilling?

Einarmige Banditen sollen ab 1. 1. 2015 Geschichte sein - das Kleine Glücksspiel ist es noch lange nicht. Theoretisch dürfen die Casinos Austria die Stadt mit Video-Lotterie-Automaten zupflastern.

Einarmige Banditen sollen ab 1. 1. 2015 Geschichte sein – das Kleine Glücksspiel ist es noch lange nicht. Theoretisch dürfen die Casinos Austria die Stadt mit Video-Lotterie-Automaten zupflastern.

Wenn ab 1. 1. 2015 rund 3.000 Glücksspielautomaten aufhören zu blinken, könnte das gleichzeitig grünes Licht für sogenannte Video-Lotterie-Terminals (VLTs) bedeuten. Sie sehen aus wie einarmige Banditen, funktionieren ähnlich, werden aber über einen zentralen Rechner gesteuert, und es gibt Alterskontrollen. "VLTs kann die Stadt nicht verbieten, das ist Sache des Bundes", monierte FP-Stadtrat David Lasar am Donnerstag im Landtag, nachdem das Verbot für einarmige Banditen verabschiedet wurde.

Er hat recht: Die Casinos Austria haben ein Monopolrecht auf diese Automaten sowie eine gültige Konzession. Theoretisch könnten sie diese überall mit einer Mindestanzahl von zehn pro Lokal aufstellen. "Derzeit denken wir darüber nicht nach. Wir werden sehen, was im Jänner wirklich passiert", heißt es von den Casinos Austria dazu.

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