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Autos fahren rückwärts durch Rettungsgasse

Auf der Schweizer Autobahn kam es Samstagabend zu einem Unfall. Einige Lenker missbrauchten die Rettungsgasse, um dem Stau zu entkommen.
Heute Redaktion
13.09.2021, 14:33

Autofahrer mussten am Samstag auf der A13 bei Sevelen (Schweiz) an der Grenze zu Liechtenstein viel Geduld aufbringen – nach einem Unfall ging nichts mehr. Bei dem Crash zwischen zwei Fahrzeugen war eine Person leicht verletzt worden.

Mehr als eine halbe Stunde mussten zahlreiche Lenker, die die letztmögliche Ausfahrt vor der Unfallstelle schon passiert hatten, im Stau ausharren. Einige Autofahrer nahmen dies jedoch zum Anlass, die Rettungsgasse für ihre eigenen Manöver zu missbrauchen.

Zwei ebenso festsitzende Schweizer filmten, wie Autos teilweise sogar rückwärts durch die Rettungsgasse fuhren. "Den Leuten sollte man den Führerausweis sofort entziehen", ärgert sich ein Augenzeuge gegenüber dem Schweizer Nachrichtenportal "20 Minuten".

Verbotene Aktion

Die Polizei bestätigt auf Anfrage, dass der Missbrauch der Rettungsgasse strafbar sei. Einzige Ausnahme ist, wenn die Verantwortlichen vor Ort das Manöver selber erlauben, um den Verkehr abzuleiten.

Dies hat die Feuerwehr nur wenige Minuten nach den ersten fehlbaren Fahrern auch getan. "Die Feuerwehr ging anschließend von Auto zu Auto und erlaubte den Wechsel. Davor fuhren jedoch schon diverse Autos zurück", so der Zeuge.

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