Axt-Attacke: 17-Jähriger legte Geständnis ab

Nach der Axt-Attacke in der Schweizer Ortschaft Flums, bei der acht Menschen angegriffen wurden, hat der Tatverdächtige nun gestanden.
Am 23. Oktober griff der 17-Jährige aus Lettland mehrere Passanten mit einer Axt an. Acht Menschen wurden verletzt, darunter auch ein 8-Monate altes Baby.

Nicht weit von der Grenze zu Vorarlberg zündete der Lehrling sein Wohnhaus an. Nach einer Attacke am Postplatz, dem Diebstahl eines Autos und weiteren Axt-Attacken in einem Tankstellenshop konnte der 17-Jährige gestellt werden. Weil der Lette sehr aggressiv war musste er mit Schüssen und einem Teaser gestoppt werden.

Bereits am Tag nach der Tat gab der Lette zu den Brand entfacht zu haben. Auch die Tötungsabsicht gegenüber den zufällig ausgewählten Opfern habe er, laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft St. Gallen, gestanden.

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Über das Motiv des mutmaßlichen Täters könnte keine Auskunft gegeben werden, so Regula Stöckli, Mediensprecherin der St. Galler Staatsanwaltschaft, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Terroristische Motive werden jedoch ausgeschlossen.

Schon einen Tag nach der Tat ordnete die Jugendanwaltschaft Untersuchungshaft an. Der 17-Jährige wurde dann am 26- Oktober aus dem Spital entlassen und in ein Gefängnis im Kanton St. Gallen überführt.

Im Laufe des nächsten Jahres werde er sich vor Gericht unter anderem wegen mehrfacher versuchter Tötung verantworten. Der Lette fällt unter das Jugendstrafrecht. Ihm droht daher eine maximale Freiheitsstrafe von vier Jahren. Bis er 25 Jahre alt ist können Schutzmaßnahmen angeordnet werden.

Der Lette war nicht vorbestraft, aber sei bereits durch frühere Gewaltfantasien aufgefallen.

(cs)

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